Sonntag, 30. Oktober 2016

Zum Nachdenken: Über die Weisheit von Beziehungen

“Die Welt des Selbst wird einverleibt durch das Ich, die Welt der Weisheit ist gefüllt mit Wir. Weisheit ist nicht ein Wechsel vom Mir zu Dir, sondern ein Wechsel vom Mir zu Uns. […]

Weisheit sieht alles Leben durch Beziehungen - unsere Beziehung zu Gott, unsere Beziehung zu anderen, unsere Beziehung zur Natur. Es geht nicht um Selbstverleugnung, sondern das Anerkennen, dass unser bestes Selbst nur entdeckt werden kann, wenn wir andere als über uns betrachten. Wenn wir in Weisheit wandeln, können wir uns selbst nicht einmal außerhalb des Kontextes von Beziehungen denken. […]

Wenn wir wachsen, beginnen mehr und mehr Dinge, sich zu verbinden. Wenn wir in der Weisheit Gottes wachsen, beginnen wir zu erkennen, dass alles verbunden ist. Weisheit befreit uns von unverbundenen Lebensweisen. Weisheit befreit uns vom einschränkenden Aberglauben und von zerbrochenen Beziehungen, die uns kaputt machen.“

- Erwin Raphael McManus, Uprising: A Revolution of the Soul, Nashville: Thomas Nelson 2003, 240f.

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